Hallöchen, ich bins mal wieder! :)
Heute bin ich schon genau vier Wochen drüben über großen Teich und ich kanns eigentlich kaum glauben. Auf der einen Seite kommt es mir schon vor wie eine Eeeewigkeit, als wäre ich ich schon sechs Monate weg, auf der anderen Seite fühlt es sich aber auch so an, als wäre ich erst gestern gegangen. Ziemlich verwirrend, ich weiß. Und genau aus diesem Grund dachte ich mir, es wäre vielleicht eine gute Idee euch mal meine ersten Eindrücke zu bestätigen oder zu wiederlegen, so eine Art Zwischenfazit, da ich mich ja hier jetzt schon ziemlich gut eingelebt habe.
Also die Arbeit hier und alles was mit dem Wildlife-Center zu tun hat macht mir einfach unglaublichen Spaß und ich bin so dankbar, dass ich es so gut getroffen habe, denn es hätte ja auch ganz anders kommen können. Eine Sache, die die Zeit hier so schön macht, sind die Menschen, die ich hier kennengelernt habe und mit denen ich zusammenarbeite. Vor allem die drei Mädels aus meinem Zimmer, aus Belgien, Peru und Kanada/Québec, sind definitiv ein Glückstreffer! Wir verstehen uns soo gut, reden und lachen unglaublich viel und kochen abends oft zusammen. Wir planen auch schon einen Tagestrip nach Vancouver an einem unserer off-days. Aber auch alle anderen Interns sind super und wir haben viel Spaß zusammen. Deshalb ist es umso trauriger, dass uns am 1. September fünf von ihnen verlassen. Aber ich bin mir sicher, dass die "Neuen" bestimmt genauso nett sind. Wo ich schon dabei bin, dass so viele gehen, kann ich euch auch gleich die Neuigkeiten erzählen: die Tiere der ehemaligen Interns bleiben natürlich weiter bei uns und müssen versorgt werden und werden deshalb auf uns übrige interns "aufgeteilt. Aus welchem Grund auch immer bekomme ich die meisten der Tiere und habe dann neben meinen zwei Eichhörnchen (die vorgestern übrigens in einen großen pre-release Käfig umgezogen sind und auch nicht mehr mit der Flasche gefüttert werden) und meinem kleinen Waschbären, noch sieben andere Waschbären, vier neue kleine Eichhörnchen uuund darf mich um die Rehe und Kitze kümmern :)). Darauf freue ich mich ganz besonders aber die Zeit wird wohl auch soo stressig, weil alle zu unterschiedlichen Zeiten gefüttert werden müssen und alleine die Rehe sechs (!!!) Mal am Tag Futter wollen. Da werde ich nicht viel anderes machen, außer meine Tiere versorgen, ein bisschen schlafen und wenn dann noch Zeit bleibt, mich selbst versorgen :P.
Damit ihr euch vorstellen könnt, was ich sonst den ganzen Tag so mache, außer Tiere füttern und Gehege saubermachen, erzähle ich euch auch davon mal ein bisschen was. Wie ihr ja schon in den letzten Posts lesen konntet, bekommen wir jeden Tag eine To-do-Liste, die wir abarbeiten müssen. Da sind dann Sachen dabei, wie unsere beiden Trucks saubermachen, streichen, Rasenmähen, Fliegengitter anfertigen, Gehege reparieren, die Gefriertruhen ausräumen und saubermachen, in den Wald gehen und Zweige für die Bären, Eichhörnchen und Rehe sammeln (was so viel heißt wie: klettert auf die Bäume und schneidet sie ab) und und und. Also wir werden immer gut auf Trab gehalten aber das ist okay :).
Wenn ihr den Post lest, bin ich wohl gerade auf einer fawn-release (mir fällt gerade kein besseres Wort außer "Rehauswilderung" ein :D), denn wir starten um 6 Uhr und sind wahrscheinlich den ganzen Vormittag unterwegs. Und da ich vor 6 Uhr noch meine Tiere füttern muss, muss ich seeehr früh aufstehen und werde dementsprechend so früh wie möglich schlafen gehen, wobei ich ja um 12 heute Nacht auch noch füttern muss :P Wird also wieder ein sehr busy day tomorrow :)
Das wars für heute und bis zum nächsten Mal, vielleicht kann ich euch dann auch schon Bilder von meinen Rehen zeigen :)
Bis dann,
Lena ♡
Mittwoch, 27. August 2014
Sonntag, 24. August 2014
My Raccooni-Baby
Hey Lovelies :)
Today is my off - day and that means: time for a new blog post!
There's not that much new stuff that came up this week buuut as you know, one little, little thing can change a lot. And that happened to me on tuesday.
We just got eight new baby squirrels in (I was already really excited) and I helped to examine them when one of our supervisors told me I'm getting a baby raccoon which came to us four days ago from Vancouver. This adorable little boy is four weeks old, has lost his mummy and therefore we have to raise him with the bottle. And this is gonna be my new task! :)
As I've never raised or fed a raccoon they teached me the most important things about raccoons, how to deal with them and, of course, how to feed them. For the first times of feedings, I just sat next to the supervisor watching her and step by step I was allowed to warm up the milk, to stimulate the little cutie and finally to feed him. I can tell you: feeding squirrels is so much easier than raising a raccoon because I have to follow a "strict instruction" and if I grab him too tight or too lose, if the milk is too hot or too cold, if I stop scratching him, or whatever, I promise you: he stops eating. My feeding times for him are at 6am,10am,2.30pm,7am and 11.30pm and they take from 15 minutes to an hour because this boy is a little spoiled prince who feels very special and it sometimes takes a looong time until he finally starts eating but if he once started sucking the nipple, he first stops when the bottle is empty. As you can see, my nights are again very, very short... Nevertheless, my feedings have already paid off 'cause he has gained a lot of weight :)
Other news you may be interested in are that my mink has to be put down on wednesday :( Unfortunately, she got very sick over night and there was no way to help her. Besides that, we had to pick up a dead deer who got hit by a car, tried to rescue her fawn but we couldn't find it anymore and working on the daily to-do-lists which included a lot of painting this week.
I'm looking forward to another upcoming exciting week!
Kisses,
Lena ♡
Today is my off - day and that means: time for a new blog post!
There's not that much new stuff that came up this week buuut as you know, one little, little thing can change a lot. And that happened to me on tuesday.
We just got eight new baby squirrels in (I was already really excited) and I helped to examine them when one of our supervisors told me I'm getting a baby raccoon which came to us four days ago from Vancouver. This adorable little boy is four weeks old, has lost his mummy and therefore we have to raise him with the bottle. And this is gonna be my new task! :)
As I've never raised or fed a raccoon they teached me the most important things about raccoons, how to deal with them and, of course, how to feed them. For the first times of feedings, I just sat next to the supervisor watching her and step by step I was allowed to warm up the milk, to stimulate the little cutie and finally to feed him. I can tell you: feeding squirrels is so much easier than raising a raccoon because I have to follow a "strict instruction" and if I grab him too tight or too lose, if the milk is too hot or too cold, if I stop scratching him, or whatever, I promise you: he stops eating. My feeding times for him are at 6am,10am,2.30pm,7am and 11.30pm and they take from 15 minutes to an hour because this boy is a little spoiled prince who feels very special and it sometimes takes a looong time until he finally starts eating but if he once started sucking the nipple, he first stops when the bottle is empty. As you can see, my nights are again very, very short... Nevertheless, my feedings have already paid off 'cause he has gained a lot of weight :)
Other news you may be interested in are that my mink has to be put down on wednesday :( Unfortunately, she got very sick over night and there was no way to help her. Besides that, we had to pick up a dead deer who got hit by a car, tried to rescue her fawn but we couldn't find it anymore and working on the daily to-do-lists which included a lot of painting this week.
I'm looking forward to another upcoming exciting week!
Kisses,
Lena ♡
Montag, 18. August 2014
A crazy week
Salut ihr Lieben!
Jetzt ist schon wieder eine Woche rum und ich habe noch keinen Post veröffentlicht. Aber diese Woche ist einfach so viel passiert, da hatte ich kaum Zeit für die nötigsten Dinge wie essen, duschen oder schlafen. Jetzt habe ich mal ein paar ruhige Minuten und kann euch von der letzten Woche berichten, die echt extraordinary war!
Also, die meisten Tiere die wir haben, sind Waschbären und die leben immer circa in 10 er Gruppen in großen Gehegen mit Pool, Spielzeug, Außenanlage, Spielzeug, und und und. Jetzt sind in den letzten Wochen immer mal vereinzelt Waschbären gestorben oder mussten eingeschläfert werden, was an sich nichts so Unnatürliches ist, da die meisten Tiere, die wir bekommen in irgendeiner Art und Weise krank oder angeschlagen sind. Anfang dieser Woche sind aber auf einmal immer mehr krank geworden und sind kurze Zeit später gestorben, obwohl sie ein paar Stunden vorher noch tobend durch ihr Gehege gerannt sind. Wie wir jetzt wissen (das war lange Zeit ungeklärt) handelt es sich um einen Virus. Nachdem sich die Tiere mit diesem Virus infiziert haben kann es zwar mehrere Wochen dauern, bis dieser ausbricht. Ist er allerdings erst einmal ausgebrochen sterben die Tiere innerhalb weniger Stunden, sodass es leider fast unmöglich ist ihnen noch zu helfen. So haben wir z.B. zwei Gehege in denen nur noch drei von ursprünglich zehn raccoons übrig sind :( Ja und aus diesem Grund ist gerade alles etwas chaotisch, da natürlich jeder traurig ist, dass man nichts dagegen machen kann, egal wie sehr man den Tieren auch helfen will und wie viel Arbeit man hineinsteckt. Außerdem müssen wir jetzt alle doppelt vorsichtig sein, um den Virus nicht weiter zu verbreiten und die Gehege extra, extra gründlich putzen und schrubben, uns nach jedem Mal, wenn wir bei den Waschbären waren umziehen und uns desinfizieren. Das ist natürlich notwendig aber braucht auch sehr viel Zeit und alle anderen Tiere wollen ja auch versorgt werden, das Haus muss geputzt werden und die Dinge auf der To-do-Liste abgearbeitet werden (die ist nämlich immernoch genauso lang :P). So kann es dann auch mal passieren, dass der Tag zwar wie immer um 7 Uhr beginnt, aber erst gegen 8 pm, ohne Mittagspause, endet. Und ja, es ist genauso hart und anstrengend wie es sich anhört! Aber wisst ihr was? Wir lassen uns nicht unterkriegen und die Tiere sind es umso mehr wert! Mir macht die Arbeit trotz alldem total viel Spaß und wenn ich morgens zu meinen Eichhörnchen komme und sie mich, und vor allem ihre Milch, freudig erwarten, weiß ich jedes Mal wieder, wofür ich das alles mache! :)
Wo ich schon gerade bei meinen "squirrels" bin, denen geht es prächtig und sie futtern und futtern und wachsen und wachsen. Ich habe sie jetzt in einen großen Vogelkäfig mit ganz vielen Haselnusszweigen umgesiedelt, auf denen sie freudig erste Kletterversuche unternehmen. Sie bekommen jetzt zusätzlich zur Milch auch normales Futter, wie Nüsse und Obst, sodass ich sie auch nicht mehr nachts füttern muss :).
Ein "Highlight" der Woche war auch die Fahrt zum "laundromat" in der Stadt, wo wir alle sehr sehr großen Decken und Handtücher hinbringen und sie dann, wie man es aus amerikanischen Filmen kennt, in einer Wäscherei wäscht. Das war meine erste Autofahrt auf kanadischem Boden und zudem mein erster Besuch in einer typischen Wäscherei. Als ich von dort wieder zurück bei Critter Care war, wartete schon die nächste Überraschung auf mich: ich habe noch ein Tier bekommen. Und zwar ein "mink". Ja ich kannte das Wort vorher auch nicht und auch als ich das Tier gesehen habe, kam es mir zwar irgendwie bekannt vor aber ich wusste trotzdem nicht genau, was es eigentlich ist. Deshalb habe ich es gegoogelt und es ist ein Nerz. Diese kleinen süßen Tierchen aus denen viele Pelzmäntel gemacht werden. (Obwohl ich es sowieso nicht tue, werde ich ab jetzt erst recht kein Pelz mehr tragen!).
Und obwohl das kleine Ding echt süß ist hat, sie es aber auch ganz schön in sich! Ich soll sie zum Beispiel nur mit dicken Handschuhen anfassen, weil sie ziemlich zubeißen kann aber mit mir will sie eher knuddeln als kämpfen. Die Dame ist zum Glück schon alt genug, dass ich sie nicht mehr füttern muss, allerdings hat das auch seine Nachteile, denn sie isst nur rohes Fleisch. Und so muss ich ihr morgens vor meinem eigenen Frühstück kleine Küken und rohes Hühnerfleisch servieren. Außerdem bekommt sie manchmal auch lebende Hasenbabies, die wir bekommen und die leider ohne ihre Mutter keine Überlebenschance haben und deshalb verfüttert werden. Das ist ziemlich grauenvoll aber so ist die Natur leider...
Das war es erst mal von mir und dieser besonderen, schlaflosen, ereignisreichen, außergewöhnlichen, traurigen, spannenden und lehrreichen Woche. Ich hänge euch noch ein paar Fotos von meinen groß gewordenen squirrels an und wenn ich es schaffe, bekommt ihr im nächsten Post auch Bilder von meinem mink :)
Bis dahin,
eure Lena ♡
Jetzt ist schon wieder eine Woche rum und ich habe noch keinen Post veröffentlicht. Aber diese Woche ist einfach so viel passiert, da hatte ich kaum Zeit für die nötigsten Dinge wie essen, duschen oder schlafen. Jetzt habe ich mal ein paar ruhige Minuten und kann euch von der letzten Woche berichten, die echt extraordinary war!
Also, die meisten Tiere die wir haben, sind Waschbären und die leben immer circa in 10 er Gruppen in großen Gehegen mit Pool, Spielzeug, Außenanlage, Spielzeug, und und und. Jetzt sind in den letzten Wochen immer mal vereinzelt Waschbären gestorben oder mussten eingeschläfert werden, was an sich nichts so Unnatürliches ist, da die meisten Tiere, die wir bekommen in irgendeiner Art und Weise krank oder angeschlagen sind. Anfang dieser Woche sind aber auf einmal immer mehr krank geworden und sind kurze Zeit später gestorben, obwohl sie ein paar Stunden vorher noch tobend durch ihr Gehege gerannt sind. Wie wir jetzt wissen (das war lange Zeit ungeklärt) handelt es sich um einen Virus. Nachdem sich die Tiere mit diesem Virus infiziert haben kann es zwar mehrere Wochen dauern, bis dieser ausbricht. Ist er allerdings erst einmal ausgebrochen sterben die Tiere innerhalb weniger Stunden, sodass es leider fast unmöglich ist ihnen noch zu helfen. So haben wir z.B. zwei Gehege in denen nur noch drei von ursprünglich zehn raccoons übrig sind :( Ja und aus diesem Grund ist gerade alles etwas chaotisch, da natürlich jeder traurig ist, dass man nichts dagegen machen kann, egal wie sehr man den Tieren auch helfen will und wie viel Arbeit man hineinsteckt. Außerdem müssen wir jetzt alle doppelt vorsichtig sein, um den Virus nicht weiter zu verbreiten und die Gehege extra, extra gründlich putzen und schrubben, uns nach jedem Mal, wenn wir bei den Waschbären waren umziehen und uns desinfizieren. Das ist natürlich notwendig aber braucht auch sehr viel Zeit und alle anderen Tiere wollen ja auch versorgt werden, das Haus muss geputzt werden und die Dinge auf der To-do-Liste abgearbeitet werden (die ist nämlich immernoch genauso lang :P). So kann es dann auch mal passieren, dass der Tag zwar wie immer um 7 Uhr beginnt, aber erst gegen 8 pm, ohne Mittagspause, endet. Und ja, es ist genauso hart und anstrengend wie es sich anhört! Aber wisst ihr was? Wir lassen uns nicht unterkriegen und die Tiere sind es umso mehr wert! Mir macht die Arbeit trotz alldem total viel Spaß und wenn ich morgens zu meinen Eichhörnchen komme und sie mich, und vor allem ihre Milch, freudig erwarten, weiß ich jedes Mal wieder, wofür ich das alles mache! :)
Wo ich schon gerade bei meinen "squirrels" bin, denen geht es prächtig und sie futtern und futtern und wachsen und wachsen. Ich habe sie jetzt in einen großen Vogelkäfig mit ganz vielen Haselnusszweigen umgesiedelt, auf denen sie freudig erste Kletterversuche unternehmen. Sie bekommen jetzt zusätzlich zur Milch auch normales Futter, wie Nüsse und Obst, sodass ich sie auch nicht mehr nachts füttern muss :).
Ein "Highlight" der Woche war auch die Fahrt zum "laundromat" in der Stadt, wo wir alle sehr sehr großen Decken und Handtücher hinbringen und sie dann, wie man es aus amerikanischen Filmen kennt, in einer Wäscherei wäscht. Das war meine erste Autofahrt auf kanadischem Boden und zudem mein erster Besuch in einer typischen Wäscherei. Als ich von dort wieder zurück bei Critter Care war, wartete schon die nächste Überraschung auf mich: ich habe noch ein Tier bekommen. Und zwar ein "mink". Ja ich kannte das Wort vorher auch nicht und auch als ich das Tier gesehen habe, kam es mir zwar irgendwie bekannt vor aber ich wusste trotzdem nicht genau, was es eigentlich ist. Deshalb habe ich es gegoogelt und es ist ein Nerz. Diese kleinen süßen Tierchen aus denen viele Pelzmäntel gemacht werden. (Obwohl ich es sowieso nicht tue, werde ich ab jetzt erst recht kein Pelz mehr tragen!).
Und obwohl das kleine Ding echt süß ist hat, sie es aber auch ganz schön in sich! Ich soll sie zum Beispiel nur mit dicken Handschuhen anfassen, weil sie ziemlich zubeißen kann aber mit mir will sie eher knuddeln als kämpfen. Die Dame ist zum Glück schon alt genug, dass ich sie nicht mehr füttern muss, allerdings hat das auch seine Nachteile, denn sie isst nur rohes Fleisch. Und so muss ich ihr morgens vor meinem eigenen Frühstück kleine Küken und rohes Hühnerfleisch servieren. Außerdem bekommt sie manchmal auch lebende Hasenbabies, die wir bekommen und die leider ohne ihre Mutter keine Überlebenschance haben und deshalb verfüttert werden. Das ist ziemlich grauenvoll aber so ist die Natur leider...
Das war es erst mal von mir und dieser besonderen, schlaflosen, ereignisreichen, außergewöhnlichen, traurigen, spannenden und lehrreichen Woche. Ich hänge euch noch ein paar Fotos von meinen groß gewordenen squirrels an und wenn ich es schaffe, bekommt ihr im nächsten Post auch Bilder von meinem mink :)
Bis dahin,
eure Lena ♡
Donnerstag, 7. August 2014
All about raccoons, squirrels, food plates and morning clean
Hey everybody!
Today it's aldeady one week since I left Germany but it feels like infinity. My work at Critter Care Wildlife Station demands so much effort and it's really, really hard work. But the animals and all they're giving back to me is worth every hour of missed sleep.
But let's start at the beginning and my daily "routine" (even if you can't really call it routine because it changes everday). My day starts at 7am with feeding my three baby squirrels (Eichhörnchen) with a bottle. They're soo incredible cute! Unbelievable :)). After feeding them, the raccoons (Waschbären) are already waiting for their breakfast at 8am. At 9 o'clock all volunteers, interns and supervisors meet up in the kitchen to talk about the daily to do list. Afterwards, you either start with the morning clean (scrubbing and sweeping the whole house), cooking chicken or eggs for the raccoons, preparing food plates, doing the laundry or cleaning "your" raccoon cage. That means again: scrubbing and sweeping. And is not that simple, when all these cute little raccoons are running around everywhere and trying to play with your boots, your hair or the buckets...While cleaning the cages, it's again time to feed my little babies and serving lunch for the raccoons at 12pm. After caring of the animals, it's time to care about myself and having my own lunch. In the afternoon, we have to work trough the daily to do list and doing stuff like giving vaccinations to the raccoons or coyotes, releasing some animals into the wilderness, going grocery shopping or checking the food donations. At 3pm and 4pm is feeding and cleaning time again so that everything's shining and sparkling for the next day and then we're normally off around 5pm, depending on how many animals we have and how much work we have to do. And the only things I am looking for after such a hard day are dinner, shower and my bed!
But the animals would not be the animals, if they would be satisfied until the next morning. Noooo! We have to feed the raccoons at 8pm for the last time but as I already mentioned my day isn't over yet because my squirrels need to be feeded all four hours, even at night! That means getting up, feeding, sleeping, getting up, feeding, sleeping and so on and so on...until it's 7am and the new day starts.
Even though we have so much to do, it's fun and the people are all very lovely and nice and we're having a good time together!
That's all for today and see you soon!
Kisses,
Lena ♡
Lena ♡
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| Hey baby :) |
Freitag, 1. August 2014
Das erste mal auf kanadischem Boden
Hey Lovelies!
Ich habe es geschafft und bin in Kanada angekommen! :) Der 10 Stunden Flug war total angenehm und ich habe viel geschlafen, gelesen und gegessen. Schon während des Fluges habe ich einen Eindruck bekommen wieeeee groß und unbewohnt Kanada eigentlich ist, denn ich habe erst ca. 1000 km vor Vancouver wieder vereinzelt erste Straßen und Häuser gesehen. Echt beeindruckend :O.
Nach der Landung musste ich dann erst mal warten, bis alle durch die Passkontrollen durch waren und dann musste ich nochmal an einen anderen Schalter, um mein working permit zu bekommen ( was ich mir beides viel schwerer vorgestellt habe, aber die Beamten waren echt nett ). Danach ging es mit meinem riesen Koffer in die arrival hall, wo ich schon erwartet wurde und los gings raus auf die kanadischen Straßen bis zu meinem Wildlife Projekt. Dort wurde ich sehr herzlich und mit den Worten " it's all a bit different here " empfangen. Und soweit ich es bis jetzt sagen kann, ist es hier wirklich ein bisschen anders aber auch sehr schön. Mein Zimmer teile ich mir mit drei anderen Mädels, zwei Kanadierinnen und einer Deutschen, die mich auch schon mal ein bisschen herumgeführt haben und denen ich zugesehen habe, als sie kleine raccoon ( Waschbär ) babies geimpft haben. Soo süß aber auch solche Schreihälse :D
Das war dann auch schon mein erster Tag auf kanadischem Boden und nach fast 24 Stunden auf den Beinen bin ich gestern Abend todmüde ins Bett gefallen.
Dank des Jetlags war ich heute Morgen schon um viertel vor vier wach und konnte nicht mehr schlafen. Aber zum Glück bin ich " off for today ", um meinen Jetlag auszuschlafen.
Das wars erst mal für heute und diesen Post über meine ersten Eindrücke, ich melde mich die nächsten Tage wieder!
Ganz liebe Grüße and lots of kisses from Vancouver to Germany! :)
Ich habe es geschafft und bin in Kanada angekommen! :) Der 10 Stunden Flug war total angenehm und ich habe viel geschlafen, gelesen und gegessen. Schon während des Fluges habe ich einen Eindruck bekommen wieeeee groß und unbewohnt Kanada eigentlich ist, denn ich habe erst ca. 1000 km vor Vancouver wieder vereinzelt erste Straßen und Häuser gesehen. Echt beeindruckend :O.
Nach der Landung musste ich dann erst mal warten, bis alle durch die Passkontrollen durch waren und dann musste ich nochmal an einen anderen Schalter, um mein working permit zu bekommen ( was ich mir beides viel schwerer vorgestellt habe, aber die Beamten waren echt nett ). Danach ging es mit meinem riesen Koffer in die arrival hall, wo ich schon erwartet wurde und los gings raus auf die kanadischen Straßen bis zu meinem Wildlife Projekt. Dort wurde ich sehr herzlich und mit den Worten " it's all a bit different here " empfangen. Und soweit ich es bis jetzt sagen kann, ist es hier wirklich ein bisschen anders aber auch sehr schön. Mein Zimmer teile ich mir mit drei anderen Mädels, zwei Kanadierinnen und einer Deutschen, die mich auch schon mal ein bisschen herumgeführt haben und denen ich zugesehen habe, als sie kleine raccoon ( Waschbär ) babies geimpft haben. Soo süß aber auch solche Schreihälse :D
Das war dann auch schon mein erster Tag auf kanadischem Boden und nach fast 24 Stunden auf den Beinen bin ich gestern Abend todmüde ins Bett gefallen.
Dank des Jetlags war ich heute Morgen schon um viertel vor vier wach und konnte nicht mehr schlafen. Aber zum Glück bin ich " off for today ", um meinen Jetlag auszuschlafen.
Das wars erst mal für heute und diesen Post über meine ersten Eindrücke, ich melde mich die nächsten Tage wieder!
Ganz liebe Grüße and lots of kisses from Vancouver to Germany! :)
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